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19./20.06.2010 Bundessiegrprüfung

Am Freitag in Groß Grönau bei Lübeck angekommen, habe ich erst einmal mein Hotelzimmer bezogen und danach ging es zum Hundeplatz, wo die BSP ausgetragen wurde. Das Vereinsgelände, geil. Am Samstag war das offene Turnier mit 260 Startern und am Sonntag ( BSP ) 280. Starter. Es stand kein Auto an der Stasse, sondern alle wurden auf dem Gelände geparkt, ein dickes Kompliment an die gesamte Organisation. Am Samstag ist so zu sagen ein Training, auch diesmal hatten wir wieder Probleme mit den Kontaktzonen im A-Lauf. Im Jumping ein Dis, Schitte. (Ich ärgere mich doch wohl über diese Läufe und zwar deswegen, weil ich nicht in der Lage war, einfache Verleitungen zu erkennen.)

Sonntag, der Tag der Bundessiegerprüfung, dort werden die Teilnehmer für die dhv Deutsche Meisterschaft ermittelt. Erstmal bekam unsere Landesgruppe am Vortag Trainingsanzüge und Poloshirts. Wir sahen aus wie ein Hummelschwarm (Schwarz-Gelb). Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Die Stimmung war genial, besonders unsere Landesgruppe hat für Stimmung gesorgt (Man kann nicht sagen, das die Westfalen stur sind) Es war auch nicht schwer für noch mehr Stimmung zu sorgen, da die Stimmung so oder so schon gut war. Die Norddeutschen sind echt gut drauf, inclusive Richter, immer für ein Spässchen bereit.

Als die Parcoure aufgebaut wurden sahen wir schon das die Läufe interessant wurden, dennoch waren sie für Tara und mich läufererisch in Ordnung. Zwar hatte ich beim abgehen vom A-Lauf einen kleine Gehirnkrampf (Einfache Sequenz nicht erkannt). Unser Problem dabei war mal wieder der Steg, der war zweimal dran, also doppelte Gefahr eines Fehlers. Der Anfang war recht gut, klappte auch alles, bis zum Gehirnkrampf. Ab dann ging es los, Zonenfehler. Das Gewurschel hinter dem Tunnel, nur weil Tara genau das gemacht hat was ich ihr zeigte, vor sagte ich ihr nach dem Hochweit, sie sollte aber in den Tunnel, das zu korrigieren war schwer hat aber funktioniert. Ergebnis zwei Fehler und eine schlechte Zeit. Im Jumping musste schon ein Nullfehler Lauf her, um noch die Quali zur dhv zu bekommen. Leider war es ein Dis und alles war vorbei. Nach dem Dis lief alles wieder super,  aber die Quali habe ich verpasst. Nun war Zuschauen angesagt. Angesagt wurde auch: Ein Border Collie Tricolor läuft hier frei rum, wer vermisst ihn? Hope konnte das doch nicht sein, er ist ein kleiner Ausbrecher, ich habe doch mal nach geschaut. Hope war noch in der Box. Und siehe da, wer kommt um die Ecke Ingo Raabe mit Tara. Ich konnte es nicht glauben, Tara fühlte sich im Startbereich wohler als in ihrer Box. Vieleicht sollte ich demnächst doch den Reisverschluß zu machen. Unsere Landesgruppe hat recht gut abgeschnitten bei der BSP.

Eigentlich wollte ich mit Tara dieses Jahr nochmal bis zur VDH DM kommen. Alle Qualis hatte ich schon frühzeitig. Leider hat es nicht bei der BSP geklappt. Mitlerweile komme ich mit dem Führen von Hope und Tara durcheinander, weil die beiden total verschieden sind. Daher werde ich mich ab jetzt auf Hope konzentrieren. Mit Tara werde ich nur noch so laufen, also wie bisher.

12.06.2010 Noch eine Woche bis zur Bundessiegerprüfung. Seite von Groß Grönau

Vorbericht. Am 18.06. geht es los. Anreise und Einchecken ins Hotel (nur 1km vom Platz entfernt). Am 19. findet ein Offenes Turnier statt, auch mit einer großen Teilnehmerzahl. Tara ist wieder Fit, ich hoffe sie ist gut drauf, beim Training funktioniert es gut. Hope fährt diemal auch mit, weil in Groß Grönau Ingo Raabe Mitglied ist. Sandra (Züchterin von Hope) wird auch da sein und sich auf Hope freuen und ist gespannt wie gut er sich entwickelt hat. Ich freue mich ebenso die Beiden wieder zu sehen.

Wie gesagt am Sonntag ist die BSP und diesmal haben wir ein sehr großes Teilnehmerfeld von über 260 Startern.  In Small über 50, im Medium über 70 und in Large, wo ich mit Tara starte, sind es etwa 140 Starter. Die Konkurens (Konkurenten, stimmt wohl, aber wir sind eine große Familie) ist diesmal sehr stark. Man merkt, es kommt eine neue Generation hervor. Einmal kommen sehr gute Hundeführer nach, mit mehr Erfahrung,  dadurch werden auch die Hunde besser ausgebildet und werden dadurch auch schneller. Wenn ich mir das Teilnehmerfeld so ansehe, würde ich mich und Tara bei den 140 Teilnehmer Leistungsmäßig unter den ersten 40 sehen. Auch dieses Jahr ist das Ziel die Qualifikation zur dhv Deutschemeisterschaft. Dann wollen wir mal hoffen, das alles gut klappt und wir unser Ziel erreichen. Ausführlicher Bericht folgt.

16.05.2010 Landesmeisterschaft in Gevelsberg.

Es war ein anstrengendes Wochenende, erst der Cuplauf in Gescher, der wirklich gut für uns war mit der Hoffnung, das es am Sonntag genau so gut läuft. Dem war aber nicht so. Gerhard Knoll hat anspruchvolle Parcoure gestellt und es hagelte erstmal viele Dis. Tara und ich starteten als Favoriten, jedenfalls haben das viele so gesagt. Wir liefen auch so, bis zur einer Stelle an der viele ein Dis bekamen. Jedenfalls ist Tara etwas zu früh von der Wippe ab und so kam ich nicht weit genug vor ihr, um sie in den Tunnel zu drücken, Dis. Beim Jumping ging es nur noch um die Fahrkarte zur BSP, dafür braucht ich mindestens ein Gut. Mit ruhigem Laufen kam Tara auch passend ins Ziel uns so hatten wir die Qualifikatin zur Bundessiegerprüfung in Lübeck. Ich freue mich natürlich darüber, das ich zur BSP fahren kann, dennoch bin ich traurig über mein Ergebnis bei der Landesmeisterschaft, weil es mal wieder nicht so zum richtig Zeitpunkt geklappt hat. Gerhard Knoll sagte später zu mir, das ich sehr gut gelaufen bin, bis zum Dis, das war ein schönes Lob vom Richter und ebenso auch andere sagten mir das. Wie gesagt, dennoch bin ich etwas von mir enttäuscht.

Bei den Large Teams konnten Jenny und Quinzy in beiden Läufen das Feld anführen. Wie gewohnt hat sie sehr schön geführt, so kennt man das von ihr. Sie hat sich den Titel Landesmeister redlich verdient. Ebenso auch in Medium waren Steffi und Chilli super drauf und haben einen Durchmarsch zum Landesmeister gemacht mit zwei mal 1. Platz. Torsten und Steffi Tiemann haben wieder super geführt, jedesmal macht es sehr viel Spass den Beiden zu zuschauen. Beide führen ihre Manchesterterrier soverän durch den Parcour. In Small machten Ilona mit Liroy das Rennen auch hier waren es zwei rasante Läufe. Glückwunsch nochmal von mir an die neuen Landesmeister.

07.01.10  Hope wird vermisst !

Hope hat an diesem Tag sein größtes Abenteuer bestritten. Eins schon mal vorab, es hat ein gutes Ende genommen, Hope ist wieder zu Hause.

Hier seine Geschichte bzw. meine nervlich strapazierte Suchgeschichte. Donnerstag 8:30 ein normaler Sparziergang im Schnee. Tara und Hope lasse ich immer in den Ewigkeiten hinter Billerbeck frei laufen, man kann weit sehen und wenige Leute kommen vorbei. Leider war es an diesem Tage anders, jemand  fuhr mit seinem Van in ein Waldstück. Wir haben ihn auch gesehn und auf einmal stürmen 3 oder waren es 4 große Hunde lautstark und bedrohlich um die Ecke direkt auf uns zu. Tara und ich waren ca. 50 m entfernt und Hope lief ein paar Meter hinter uns. Tara war sofort zwischen meinen Beinen und suchte Schutz und die drei direkt vor uns. Der Besitzer rief sie und die Hunde kamen auch zu ihm und sie gingen in eine andere Richtung weiter. Ich schaute nach Tara, sie war bei mir, ich drehte mich um, suchte Hope und sah nur noch wie er in Panik über eine Kuppe verschwand. In diesem Moment war ich erstmal stink sauer auf den Mann. Tara klebte ja an mir und ich ging zügigen Schrittes Richtung Hope, wo ich ihn zu letzt sah und rief ihn immer. Er kam nur nicht. Von nun an ging mir doch die Düse und wuste er war weg.

Ich lief immer wieder rufend umher und ging auch bis zum Auto zurück, nur er war nicht da. Ich sprach jeden an, der vorbei kam, ob er vieleicht einen allein laufenden Hund gesehen hat. Im Moment war ich noch gefasst. Ich fuhr wieder zur Ausgangsstelle zurück und suchte immer weiter. Nach einiger Zeit rief ich Ulrike bei der Arbeit an. Ab da ging es emotional bergab, nervlich war es grauenhaft. Ulrike kam zum Suchen, die Schwiegereltern, Freunde und Vereinskolegen haben mitgeholfen zu suchen. Jedesmal wenn ich mit jemanden sprach, konnte ich nicht mehr und brach in Tränen aus. Gedanken gingen mir durch den Kopf, was ist mit ihm, wo ist er nur, kommt er wieder, all das mit dem Hintergedanken, das es schweinekalt ist. Nachts wird es -10 Grad. Die Ungewissheit macht einen richtig fertig. Was ist, wenn er nicht gefunden wird? Unsere kleine Familie wäre zerstört, wir würden wohl nie mehr froh werden. Unser Kleiner ist nun weg.  

Wir haben alle Wege abgefahren, die Anwohner benachrichtigt, in den Wäldern gerufen und gesucht, Nichts.

Am späten Vormittag ging ich zum nächsten Schritt über. Ich rief das Radio "Radio Kiepenkerl" an. Eine Suchmeldung wurde am Nachmittag gesendet. Ich rief die Gemeinden in der Umgebung an so wie auch die Polizei. Jeder wuste nun, wenn sich jemand melden sollte, wehm dieser 9 Monate alte, süß aussehende Border Collie mit den kleine Knopfaugen gehört. Bei mir kam immer wieder die Frage auf, wo ist er nur, ist er verletzt, was machen wir nur wenn er nicht zurück kommt. Und wieder brach ich in Tränen aus, ich liebe diesen kleinen Kerl doch so sehr.

Wir hatten fast den ganzen Tag einen Radius von ca. 3 km Luftlinie und teilweise noch weiter abgesucht und leider nichts gefunden. Am späten Nachmittag ging ich nach Haus um zu schauen, ob vieleicht schon jemand auf dem AB gespochen hat. Mittlerweile war ich total fertig. Zwei Anrufe waren auf dem AB, Stadt Billerbeck : jemand hat ihren Hund gefunden, hies es. Als zweites war es die Familie David: Wir haben ihren Hund gefunden. Ihm geht es gut.

Nun viel alles runter und es lief nur so. Hope wurde in Coesfeld Gaupel gefunden, dort hockte er vorm Haus und als er später immer noch da war, wußten sie, das er wohl entlaufen war und nahmen sich ihn an.

    Von dem Ort, wo er mit Panik weglief und er gefunden wurde, sind es ca. 6 km Luftlinie. Er muß in einen Affenzahn gelaufen sein, weil man ihn schon Vormittags um 9:30 gesehen hat.

Unseren kleinen Nimmersatt konnten sie gut mit Futter ins Haus locken, das war gegen 12:30 Uhr. Über die Steuermake am Halsband wurde er identifiziert. Den Nachmittag hat Hope im Haus verbracht. Wir dagegen waren noch am suchen und machten uns Sorgen. Nach der Nachricht vom AB fuhr ich sofort los, das war gegen 17:00 Uhr und als ich da war, nahm ich ihn in die Arme und war wieder am weinen. Danach fiel ich erstmal den beiden Findern um den Hals, ich bin so glücklich, das ich den Kleinen wieder habe.

Meine Empfehlung an alle, sollte euch auch sowas wiederfahren, was durchaus schnell passieren kann, meldet euch bei den Behörden im Umkreis, der Polizei und auf jeden Fall bei örtlichen Radiosendern. Anwohner und Tierheime oder Auffangstationen sollten auch benachrichtigt werden.

Ich bin der lieben Familie David sehr sehr dankbar, das sie den Kleinen gefunden haben, Danke Danke Danke.

 

 

29.11.09 VDH Deutsche Meisterschaft 

Am Sonntag fand unser letztes großes Turnier in diesem Jahr, in der nähe von Köln statt. Wie immer bei diesen großen Meisterschaften ist das Starterfeld mit erstklassigen Teams besetzt. Die Reithalle war erstclassic. Die Vorbereitung und Durchführung der Arbeitsgemeinschaft war beispielhaft. Die beiden Richter Hubertus Schulte und Thomas Rohrweber haben sehr schöne Parcoure gestellt, schnell und dennoch anspruchsvoll. Wir fingen mit dem Jumping an. Tara und ich starteten ziemlich am Ende. Auf jeden Fall habe ich nicht viel von den anderen Läufen aus unserer Kategorie mit bekommen. Als es dann so weit war und wir zur Vorbereitung in den Startbereich gelassen wurden, ging auch alles recht schnell. Am Start erst doch etwas nervös aber sobald man läuft, spielt sich ein Film ab, den man vorher eingespielt hat. Auf jeden Fall war unser Lauf recht gut, schnell  durch Taras enge Bögen und durch Taras Sicherheit sind wir mit einen Nuller belohnt worden. Am Ende des ersten Durchgangs haben wir den 13. Platz belegt. Mit dieser Ausgangsposition hätten wir noch die Chance unter den ersten Zehn in der Gesamtwertung zu kommen, sofern wir auch im zweiten Duchgang , den A-Lauf , einen Nuller haben. Auch hier war der Parcour anspruchsvoll und dennoch schnell zu laufen. Wir haben sehr schnelle und schöne Läufe gesehen. Als wir zum Schluß dran waren, als dreizehnt Letzter waren wir sehr nervös, da ich doch nur mit Null durch kommen wollte und am besten noch mit einer schnellen Zeit. Tara war sehr gut drauf, genau wie im ersten Lauf, sie lief schnell und auch wieder mit engen Bögen. Am sechsten Hindernis hatten wir eine kleine Schrecksekunde. Tara nahm die Hürde und die Stange klapperte, sie blieb zum Glück liegen, so war noch alles drin. Beim drittletzten Hindernis, dem Steg und unser Steckenpferd, dem Stegabgang, den Tara mal öffters übersprang, lief sie erstklassik. Nur noch zwei Hindernisse geradeaus und es war geschaft. Wir hatten den zweiten Nuller. Jetzt wurde es interessant, was machen die Teams die im ersten Durchgang vor mir lagen. Man muss wissen, um so weiter man vorne liegt, desto größer ist der Druck durchzukommen. Es geht um alles, der 1. und 2. vieleicht noch der 3. Platz zählen. Jeder will ganz oben sein. Daher wird alles gegeben. Als die Teams liefen sah man, das hier mal eine Stange fällt, Zonenfehler oder auch mal ein Dis. Ich selbst sah nur die letzten 8 Läufe und sah, das dort Fehler passierten. Dennis kam mit Lussy mit null durch und übernahm die Führung. Danach kam keiner mehr mit Null durch, somit war das der Sieg für Dennis und seine Lussy. Nochmal meinen Glückwunsch. Nun ging die Rechnerei und das Spekulieren los, keiner wusste genau wie die anderen gelaufen sind. Ich sah die Ergebnisse  und verglich die Läufe miteinander, ich war mir nicht sicher, auf jeden Fall lief es mir kalt den Rücken runter. Nach meiner Rechnerei hatte ich den 2. Platz. Bei der Siegerehrung war es dann klar. Tara und ich sind nun Deutscher Vizemeister 2009. Ich bin so stolz auf meine kleineTara. 

12.09.09 dhv Deutschemeisterschaft

Am Freitag gings Richtung Süden nach Lussheim (Nähe Hockenheim). Am Abend wurden die Startnummern ausgelost. Die Übernachtung war für mich eine Primäre, die erste Nacht im Auto. Tara hatte keine Probleme, ich dagegen konnte nicht so gut schlafen. Am Samstag ging es dann los. Wir starteten mit Jumping Large, ich hätte lieber den A-Lauf zu erst. Wer Tara kennt weis das der Erste Lauf von ihr besser ist, der zweite Lauf ist immer deutlich langsamer.

Von Außen sahen die Parcoure sehr schwer aus. Im nachhinein gesehen waren die Parcoure gut lösbar. Viele gute Teams haben sich durch leichte Fehler rausgekegelt, schade. Es waren auch sehr schöne schnelle Läufe dabei. Tara und ich hatten die Startnummer 33 von gute 75 Startern in unserer Klasse.

Bei uns hat alles gut funktioniert, beim zweiten Tunnel haben wir etwas Zeit verschenkt. Zum Schluß war es der 5. Platz mit weniger als 3 sek. auf die Führende Claudia Elsner mit Joi. Für uns eine tolle Leistung, wir waren noch nie so nah bei einer großen Veranstaltung vorne mit dabei. Nun hatten wir gute Chancen auf einen Treppchenplatz.

Nachdem alle Jumpings durch waren ging es nun an dei A-Läufe. Es wurde wie immer in umgekehrte Reihenfolge von der Ergebnisliste gestartet. Das hies für uns wir starteten als fünft Letzter.

Bei der Parcourbegehung sah man das auch dieser gut lösbar war. Ich hatte mich beim Slalom für eine Variante entschieden, die mir wohl eine Verweigerung einbringen könnte, wenn ich nicht prezise laufe.

Am Start war ich auch mal wieder sehr nervös, kein Wunder so weit vorne waren wir noch nie. Bislang wuste ich noch nicht das viele bzw. fast alle Fehler oder Dis. hatten. Tara und ich starteten und wie schon angekündigt in einer normalen nicht so hohen Geschwindigkeit. Es klappte alles gut bis zur Stelle die uns zum Verhängnis werden sollte, der Slalomeingang. Wir könnten in dieser Situation fünf verschieden Varianten am Slalom laufen, ich hatte mich wohl für die Besch.... entschieden. Da ich nicht 100 % genau lief war es leider eine Verweigerung. (Ich kann mich über diesen blöden Fehler von mir immer noch ärgern. Es wäre sonst wohl der Vizemeister gewesen. Hätte, Wenn und Aber gibt nur Kopfschmerzn und andere Teams wären dadurch auch besser. Man brauch nicht spekulieren, es ist so wie es ist.) Danach lief es wieder rund und flüssig weiter so wie gehabt. Danach waren nur noch Dis, bis Claudia kam, ein super toller Lauf. Das war es. Claudia Elsner wurde mir Joi Deutschermeisterin, nochmal meine herzlichen Glückwunsch.

 In der Kombiwertung belegten Tara und ich den 7. Platz. Immer noch eine sehr gute Leistung.